Die NHL-Saison 2025/26: Termine, Struktur, 1.312 Spiele

Updated Juli 2026
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Kalender mit markierten Daten vom Oktober bis Juni und NHL-Logo als Bild für die NHL-Saison 2025/26

Wie die Saison aufgebaut ist

Wenn ich einen einzigen Ausdruck bräuchte, um die NHL-Saison zu beschreiben, wäre es „dichte Reihe mit Unterbrechungen“. Die Liga spielt 1.312 Partien in rund sechs Monaten, das sind im Schnitt über sieben Spiele pro Abend – und trotzdem gibt es strukturelle Pausen, Termin-Inseln und Sonderformate, die den Kalender alles andere als monoton machen.

Die Saison 2025/26 besteht aus 32 Franchises – 25 US-Teams und 7 kanadische Teams – die jeweils 82 Regular-Season-Spiele absolvieren. Jede Mannschaft spielt innerhalb der eigenen Division häufiger als gegen andere Divisionen, und jede Mannschaft bestreitet mindestens ein Spiel gegen jedes andere NHL-Team im Laufe der Saison. Das ist mehr als nur eine logistische Frage – es ist die Grundlage dafür, wie Wettmärkte ihre Prognosemodelle bauen. Wer auf Division-Sieger-Futures wettet, wettet auf ein Matchup-Format, das in der eigenen Division viermal so dicht ist wie das gegen die Liga-Gesamtheit.

7. Oktober 2025 bis 16. April 2026

Die Eckdaten der Saison sind keine Empfehlung, sie sind der Takt, nach dem jeder Wetter plant. Ohne diese Eckpunkte ist selbst die beste Statistik wertlos, weil sie in der falschen Zeitzone ankommt.

Die Regular Season startete am 7. Oktober 2025 mit dem Spiel zwischen Florida Panthers und Chicago Blackhawks – ein Opener, der den Vorsaison-Favoriten gleich im ersten Spiel auf ein Team im Neuaufbau treffen ließ. Das Ende der Regular Season ist auf den 16. April 2026 terminiert. Zwischen diesen beiden Daten liegen rund 190 Kalendertage, aber nur etwa 175 aktive Spieltage – die Differenz erklärt sich durch Pausen, Feiertage, Transfer-Tagungen und die große Olympiapause, über die wir gleich sprechen. Wer einen Saison-Future auf Draisaitl, auf die Presidents Trophy oder auf Stanley-Cup-Sieger platziert, sollte den Abrechnungszeitpunkt kennen. Futures werden typischerweise nach dem letzten Spiel der Regular Season oder nach dem Finale abgerechnet, und die Zeit zwischen dem Tipp im Oktober und dem Auszahlungstermin im April oder Juni ist ein halbes Jahr eingefrorenes Kapital.

Die Aufteilung des Spielplans ist asymmetrisch. In den ersten sechs Wochen ab Anfang Oktober sind die Kalender voll, mit teils neun oder zehn Spielen pro Abend. Im Dezember und frühen Januar konzentriert sich der Druck, weil Teams ihre Back-to-Back-Serien häufen, bevor die Winterpause ansteht. Nach Neujahr läuft die Saison kontinuierlich bis Februar, wird von der Olympiapause unterbrochen und kehrt Anfang März zurück – mit erhöhter Intensität und Trade-Deadline-Dynamik, die die letzten sechs Wochen der Regular Season komplett überschreibt. Jede dieser Phasen hat ihre eigene Quotenlogik.

Die 18-tägige Olympiapause für Mailand/Cortina

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo sind der große Termin, der 2025/26 von allen anderen NHL-Saisons unterscheidet. Die Liga pausiert dafür komplett 18 Tage, und dieser Block ist wettseitig ein Kapitel für sich.

Die Pause ist die erste seit 2014, in der NHL-Spieler an den Olympischen Spielen teilnehmen. 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking war die Liga aus vertragsrechtlichen und logistischen Gründen nicht dabei, und die Rückkehr nach Mailand/Cortina ist für die deutsche Eishockey-Gemeinde besonders bedeutsam – weil Leon Draisaitl und mit hoher Wahrscheinlichkeit Moritz Seider für Deutschland spielen. Für NHL-Wetter heißt das: Alle laufenden Futures und Saison-Props pausieren effektiv für knapp drei Wochen, und die Quotenstruktur bleibt während dieser Zeit eingefroren. Cashout-Möglichkeiten werden von vielen Anbietern komplett ausgesetzt, Live-Wetten sowieso. Wer im November eine Hart-Trophy-Wette auf Draisaitl platziert hat, findet sie im Februar an derselben Stelle, an der er sie verlassen hat – aber er kann sie in dieser Zeit weder verkaufen noch anpassen.

Was die Pause zusätzlich interessant macht: Spieler kommen aus Olympia mit unterschiedlichen Belastungsprofilen zurück. Wer bis ins Finale der Olympischen Spiele spielt, absolviert in diesen achtzehn Tagen sechs hochintensive Partien und kehrt körperlich müder in die NHL zurück als Kollegen, deren Nationalteam früh ausgeschieden ist. Der Effekt zeigt sich statistisch in den zwei bis drei Wochen nach der Pause – leicht verringerte Offensivleistung bei den Finalisten, leicht erhöhte bei den Frühausgeschiedenen. Die Quoten reagieren darauf meistens zu spät, und wer mit diesem Detail arbeitet, findet in der ersten März-Woche Situationen, die anderen entgehen.

Playoff-Fenster und Stanley Cup Final

Nach dem letzten Regular-Season-Spiel am 16. April beginnen die Playoffs ab dem 20. oder 21. April. Das Playoff-Fenster ist das strukturell dichteste Ereignis im NHL-Kalender – und das, was aus wettseitiger Perspektive die meiste Energie verlangt.

Die Playoff-Struktur ist ein Best-of-Seven-Format in vier Runden: Erste Runde, zweite Runde, Conference Final, Stanley Cup Final. 16 Teams starten, 15 scheiden aus. Das Minimum eines Teams für den Cup sind 16 Siege – das Maximum in einer Saison 28 Spiele bei voller Ausschöpfung aller sieben Spiele pro Runde. In der Praxis dauert eine Playoff-Serie zwischen fünf und sieben Spielen, und die Finals werden meist Mitte bis Ende Juni entschieden. Wer auf Stanley-Cup-Futures setzt, plant also mit einem Zeithorizont von über acht Monaten, wenn er im Oktober kauft. Wer erst in den Playoffs einsteigt, zahlt kurze Quoten auf die verbleibenden Favoriten und hat gleichzeitig den Vorteil, die Form- und Goalie-Kurven der beteiligten Teams einzurechnen.

Ein Detail, das selten in Saisonplanungsartikeln steht: Die Playoff-Dichte im April und Mai ist deutlich höher als die der Regular Season. An manchen Abenden laufen vier Spiele gleichzeitig, und in den ersten zwei Runden gibt es zwischen den Serien kaum Ruhetage. Wer Live-Wetten in dieser Phase spielt, muss die parallele Struktur aushalten – es ist nicht ungewöhnlich, dass vier Märkte gleichzeitig Bewegung zeigen, und das ist die Phase, in der viele Wetter sich in Mehrfach-Positionen verzetteln. Gary Bettman hat zu den Playoffs in einem Interview gesagt: „I don’t believe our game is susceptible in the way that some others might be.“ Das war ein Integritätsstatement, gilt aber auch für die Planungsseite: Der NHL-Playoff-Kalender ist so dicht, dass er keine Improvisation verträgt. Wer mehr über die strategische Planung der Playoff-Wetten wissen will, findet im Bereich Stanley-Cup-Wetten 2026 die passende Vertiefung.

Wie viele Spiele bestreitet jedes Team in der Regular Season?
Jedes NHL-Team absolviert in der Regular Season 2025/26 genau 82 Spiele, unabhängig davon, ob es in der Eastern oder Western Conference spielt. Die Verteilung ist asymmetrisch: Mehr Spiele gegen Teams der eigenen Division, weniger Spiele gegen Teams der anderen Conference. Diese Struktur ist seit Jahren stabil und bildet die Grundlage für alle Liga-internen Quotensetzungen, inklusive Divisionsieger-Futures und Presidents-Trophy-Wetten.
Pausieren auch Live-Wetten während Olympia?
Ja, während der 18-tägigen Olympiapause zwischen der NHL-Saison sind alle NHL-spezifischen Live-Wettmärkte ausgesetzt, weil keine Spiele stattfinden. Wer in dieser Zeit Futures hält, kann sie bei den meisten Anbietern auch nicht vorzeitig auscashen. Einige Anbieter bieten parallel Wetten auf das olympische Eishockey-Turnier selbst an, aber diese laufen in einem separaten Marktkatalog und sind von den NHL-Saison-Futures organisatorisch getrennt.

Verfasst vom Team von „SlapLine".